MG

 

Mit dem ersten Geschäftsführer Cecil Kimber wurde MG als „Morris Garages“ 1923 in Oxford  gegründet. 1924 wurde unter dem Namen MG 14/28 das erste Modell verkauft. Es folgten sportliche Limousinen. Der zweisitzige Sportwagen M-Type Midget ab 1928 war erfolgreich und typisch für MG. Er war preisgünstig und hatte gute Fahrleistungen.  Neben den einfachen, leistungsstarken und  zuverlässigen Roadstern waren auch sportliche Coupés und Limousinen im Angebot. Ab 1935 gab es dann größere Vier- und Sechszylindermodelle. Ab den 1950er-Jahren wurde eine vollkommen neue, moderne Konstruktion als MGA gefertigt. Seit Mitte der 1950er-Jahre gehörten die Marken Morris, Austin und MG zum Nuffield-Konzern. 1962 wurde der erfolgreiche MGA durch den MGB mit selbsttragender Karosserie und 1,8 l Vierzylindermotor abgelöst. Der MGC mit 2,9-l-Sechszylinder stand ende der 1960er-Jahre neben dem MGB zur Verfügung.  Ein MGB mit einem 3,5-l-V8-Motor von Rover war Mitte der 1970er-Jahre im Angebot. Bis Ende 1980 wurden die Modelle MGB und MGC noch gefertigt, dann gab es keine MG-Konstruktionen mehr. Von 1981 bis 1990 wurden Modelle von Austin auch als MG-M-Serie vertrieben. Der Nuffield-Konzern wurde die British Motor Corporation (BMC) und dann zur British Leyland Motor Corporation (BLMC). 1984 entstand aus BLMC nach wirtschaftlichen Turbulenzen die Austin-Rover Group und dann die Rover Group.Mit dem MG RV8 gab es nach drei Jahren wieder ein aus dem MGB entwickeltes Fahrzeug mit 4,0-l-V8-Motor von Rover. 1994 ging die Rover Group auf BMW über. 2000 verkaufte BMW Teile der Rover Group an die britische Phoenix-Venture Group die ihre Fahrzeugsparte in MG Rover Group benannte. Ab Mitte 2001 wurden sportlichen MG-Versionen als MG-Z-Serie gefertigt. Den italienischen Kleinserienhersteller Qvale Automotive Srl übernahm die MG Rover Group 2003 und fertigte dort 50 Stk. des Sportwagens MG XPower SV.

Zu kleine Marktanteile und geringe Kapitalausstattung führten im April 2005 zum Konkurs.

2005 kaufte die chinesische Nanjing Automobile Group aus der Konkursmasse Die neue Firma namens MG XPower stellte Kleinstserien vom Modell XPower WR her. Nach kurzer Zeit wurde Nanjing Automobile von SAIC Motor übernommen. SAIC Motor Technical Centre (SMTC) fertigt die chinesischen Modelle MG 3 und MG GS im Vereinigten Königreich.

MG TC (1945-1950)

 

Motor:                         4-Zylinder-Reihenmotor, Doppelvergaser

Hubraum:                    1.250 cm³

Leistung:                     54 PS bei 5.200 U/min

Höchstgeschwindigkeit: 125 km/h

Getriebe:                     4-Gang-Schaltgetriebe, teilsynchronisiert

Fahrwerk:                    Doppel-Querlenker, Eingelenk-Pendelachse,

                                   Trommelbremsen rundum

Stückzahl:                    10.348

damaliger Grundpreis:   brit. Pfund 375,-

Ausstattung:                 Lederausstattung, Roadsterverdeck Stoff,

                                   Speichenräder, Nebelscheinwerfer, etc.

 

MG Midget MK3 (1966-1969)

 

Erstzulassung:             09.1967

Motor:                         4-Zylinder-Reihenmotor

Hubraum:                    1.275 cm³

Leistung:                     57 PS

Höchstgeschwindigkeit: 152 km/h

Getriebe:                     4-Gang-Schaltgetriebe

Fahrwerk:                    Scheibenbremsen vorne,

                                   Trommelbremsen hinten

damaliger Grundpreis:   DM 8.980,-

Ausstattung:                 Lederausstattung, Speichenräder, etc